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Was kostet eine Zahnspange und wer zahlt sie?
Kosten einer Zahnspange, Anteil der Krankenkasse, Eigenanteil der Eltern und wie eine Zahnzusatzversicherung hilft.

- Die Kasse zahlt nur ab KIG 3 und bei Kindern unter 18 Jahren.
- Eltern gehen mit 20 % in Vorleistung (10 % ab dem zweiten Kind) und bekommen das bei erfolgreichem Abschluss zurück.
- Private Zusatzleistungen zahlen Eltern immer selbst.
- Eine Zahnzusatzversicherung hilft nur, wenn sie abgeschlossen ist, bevor eine Behandlung angeraten wird.
Eine Zahnspange gehört für viele Kinder einfach dazu. Für Eltern kommt dann schnell die Frage: Was kostet das, und was davon zahlt die Krankenkasse? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten.
Wovon die Kosten abhängen
Eine kieferorthopädische Behandlung dauert meist mehrere Jahre und kostet je nach Fehlstellung, Aufwand und Art der Spange oft mehrere tausend Euro. Den genauen Betrag legt der Kieferorthopäde in einem Behandlungsplan fest. Entscheidend sind unter anderem:
- wie ausgeprägt die Fehlstellung ist,
- ob eine lose oder eine feste Spange nötig ist,
- wie lange die Behandlung dauert,
- welche zusätzlichen Leistungen gewählt werden, zum Beispiel unauffälligere Brackets oder besondere Drahtbögen.
Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse?
Die gesetzliche Kasse übernimmt die Behandlung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nur, wenn die Fehlstellung ausgeprägt genug ist. Das wird über die kieferorthopädischen Indikationsgruppen bewertet. Erst ab KIG 3 zahlt die Kasse. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel KIG-Stufen einfach erklärt.
Auch wenn die Kasse zahlt, gehen Eltern zunächst in Vorleistung: Die Kasse übernimmt während der Behandlung 80 Prozent der Kosten der Kassenleistung, beim zweiten und jedem weiteren Kind, das gleichzeitig behandelt wird, 90 Prozent. Den Eigenanteil von 20 beziehungsweise 10 Prozent erstattet die Kasse, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist.
Wann Eltern alles selbst zahlen
Liegt die Fehlstellung bei KIG 1 oder 2, gilt sie aus Sicht der Kasse als nicht behandlungsbedürftig. Wird trotzdem behandelt, zahlen Eltern die komplette Behandlung privat.
Wie eine Zahnzusatzversicherung hilft
Eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie-Leistung kann diese Kosten abfedern. Beim Tarif uni-dent|Top der uniVersa sind kieferorthopädische Behandlungen bis zum 21. Lebensjahr versichert, je nach Stufe mit 75 Prozent bis 2.000 Euro, 90 Prozent bis 2.500 Euro oder 100 Prozent bis 3.000 Euro.
Entscheidend ist der Zeitpunkt: Hat der Kieferorthopäde eine Behandlung bereits angeraten oder begonnen, ist sie in der Regel nicht mehr versichert. Wer früh abschließt, ist auf der sicheren Seite.
| Stufe | Kieferorthopädie | Beitrag Kind (7 J.) |
|---|---|---|
| Top 75 | 75 % bis 2.000 € | 9,70 € / Monat |
| Top 90 | 90 % bis 2.500 € | 13,51 € / Monat |
| Top 100 | 100 % bis 3.000 € | 17,92 € / Monat |
Beispielbeiträge laut uniVersa-Onlinerechner, Stand 10/2026. Maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr.




