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Unfallversicherung für Kinder: Wann sie wichtig ist
Was die gesetzliche Unfallversicherung bei Kindern abdeckt, wo die Lücke in der Freizeit liegt und worauf es bei der privaten Unfallversicherung ankommt.

- Gesetzlich versichert sind Kinder nur in Kita, Schule und auf dem Weg dorthin.
- Unfälle in der Freizeit sind gesetzlich nicht abgedeckt.
- Eine private Unfallversicherung zahlt bei bleibenden Schäden.
- Wichtig sind eine ausreichende Grundsumme und eine Progression.
Kinder sind neugierig und ständig in Bewegung, Stürze gehören dazu. Meist bleibt es bei Schrammen. Doch wenn nach einem Unfall dauerhafte Schäden bleiben, kommen auf Familien hohe Kosten zu, etwa für Therapien, einen Umbau der Wohnung oder spätere Einkommenseinbußen des Kindes.
Was die gesetzliche Unfallversicherung abdeckt
Kinder sind gesetzlich unfallversichert in der Kita, bei der Tagesmutter, in der Schule und auf den direkten Wegen dorthin. Auch Schulausflüge und Schulsport zählen dazu.
Die Lücke: die Freizeit
Nicht versichert ist alles, was nachmittags, am Wochenende und in den Ferien passiert: beim Spielen, auf dem Spielplatz, beim Radfahren, im Sportverein oder zu Hause. Also genau da, wo Kinder einen großen Teil ihrer Zeit verbringen.
Was eine private Unfallversicherung leistet
Sie gilt weltweit und rund um die Uhr. Bleibt nach einem Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung, die sogenannte Invalidität, zahlt sie einen Betrag, der sich nach dem Grad der Invalidität und der vereinbarten Grundsumme richtet.
Darauf sollten Eltern achten
- Ausreichende Grundsumme: Sie sollte auch Umbauten und lebenslange Folgen abdecken können.
- Progression: Bei schweren Invaliditäten steigt die Leistung überproportional, zum Beispiel auf das Drei- oder Fünffache der Grundsumme.
- Typische Kinderunfälle: etwa Vergiftungen durch verschluckte Stoffe oder Ertrinken sollten eingeschlossen sein.
- Zusatzleistungen: zum Beispiel kosmetische Operationen, Rehabilitation oder Bergungskosten.
Unfall oder Krankheit?
Viele schwere Beeinträchtigungen bei Kindern entstehen nicht durch Unfälle, sondern durch Krankheiten. Eine Kinderinvaliditätsversicherung sichert beides ab, ist aber teurer. Was für Ihr Kind sinnvoll ist, hängt von Ihrer Situation und Ihrem Budget ab.
Wir schauen uns Ihre Situation im kostenlosen Erstgespräch an, digital und unverbindlich.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr.




